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Spreads bei Anleihen

Das Verwenden von Spreads wird von vielen professionellen Tradern und Institutionen genutzt, um:

  • Unterschiede innerhalb einer Assetklasse zu nutzen
  • das Risiko gering zu halten
  • die Marginauslastung gering zu halten

Was ist ein Spread?

Ein Spread ist ein Trade, bei dem man ein Underlying kauft und gleichzeitig das selbe oder ein sehr ähnliches Asset verkauft. Für Neulinge auf dem Gebiet mag es komisch klingen, dass man in ein und dem selben Underlying etwas kaufen und gleichzeitig verkaufen kann, doch dies ist durch die unterschiedlichen Laufzeiten möglich.

Wie könnte so ein Spread aussehen?

Ein möglicher Spread ist der Kauf von 2-jährigen Staatsanleihen und der zeitgleiche Verkauf von 10-jährigen Staatsanleihen, um von einer steiler werdenden Zinsstrukturkurve zu profitieren.

Eine weitere Möglichkeit ist der Kauf von 1-jährigen Staatsanleihen und der zeitgleiche Verkauf von 20-jährigen Staatsanleihen. 

Wann sollte man einen solchen Spread aufsetzen?

Derartige Spreads werden bei 3 Gelegenheiten getradet:

  • Wenn eine Zinsänderung antizipiert wird bzw. die Wirkung einer Zinsänderung andauert
  • Wenn es zu einem vorübergehenden Extrem in einem Spread kommt und die Normalisierung antizipiert wird
  • Wenn man vermutet, dass ein Staat wirtschaftliche Probleme bekommen wird

Mögliche Spreads sind "Flattener- und Steepener-Strategien", bestehend aus long/short kurzlaufenden (Front-) und langlaufenden (Back) Anleihen:

Man rechnet mit steigenden Zinsen – Was kann man tun?

Nimmt man an, dass die Zinsen steigen, dann wird das kurze Ende sensibler reagieren, d.h. die Zinsen von Anleihen mit kurzer Laufzeit steigen relativ betrachtet stärker als die Zinsen von Anleihen mit langer Laufzeit. Dies kann man nutzen, indem man z.B. 2-jährige Staatsanleihen verkauft und gleichzeitig 10-jährigen Staatsanleihen kauft.

Man rechnet mit fallenden Zinsen – Was kann man tun?

Nimmt man an, dass die Zinsen sinken, dann wird das kurze Ende sensibler reagieren, d.h. die Zinsen von Anleihen mit kurzer Laufzeit sinken relativ betrachtet stärker als die Zinsen von Anleihen mit langer Laufzeit. Dies kann man nutzen, indem man z.B. 2-jährige Staatsanleihen kauft und gleichzeitig 10-jährigen Staatsanleihen verkauft.

Welchen Spread sollte man aufsetzen?

Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten, denn es gilt in jedem einzelnen Fall danach Ausschau zu halten, welcher Spot die besten Chancen bietet. So kann es sein, dass 2-jährige Staatsanleihen gegen 10-jährige Staatsanleihen nicht so gut sind wie 2-jährige Staatsanleihen gegen 20-jährige Staatsanleihen. Genau so gut kann es ein besserer Spot sein Staatsanleihen von unterschiedlichen Staaten oder Wirtschaftsregionen gegeneinander zu handeln, weil man dort unter Umständen ein auffälliges Extrem entdeckt.

Grundsätzlich ist zu sagen, dass eine gute Kenntnis über den Anleihemarkt ein großer Vorteil beim Aufspüren guter Spots ist. In unserer Premium Signal Community diskutieren wir diese regelmäßig und zeigen Gelegenheiten auf.

Ein Tipp können wir dennoch geben: Achte auf plötzliche Änderungen der nationalen Volkswirtschaften. So findet man nahezu immer einen sehr guten Spot, wenn ein Staat in eine wirtschaftlich Notlage gerät oder Unruhen entstehen. Ein Beispiel hierfür ist Griechenland im Jahre 2009 oder in das aktuelle Beispiel von Italien (Mai 2018).

Achte auf plötzliche Änderungen der nationalen Volkswirtschaften!

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Minimum Deposit$100
Average Spread2,2 pips
RegulationCySEC, FSB
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