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Einleitung

Es gibt nicht wenige professionelle, langjährige und somit sehr erfahrene Trader, die sagen, das Trading zu 100% Psychologie ist.

Selbstverständlich ist es nötig sich ein bestimmtes technisches Grundwissen und Werkzeug anzueignen, schlicht um dann einen Vorteil identifizieren zu können und einen Handelsplan formulieren zu können, der dann ausgehend von einer profitablen Strategie über einen soliden Risk- und Money-Management-Plan kapitalisiert wird.

Nichtsdestotrotz wird man mit der Zeit feststellen, dass jeder Trade weiterhin Emotionen weckt. Wenn Sie Vertrauen in Ihren Handelsansatz haben, wissen, dass dieser funktioniert und das in über zig Jahren durch seine Robustheit in verschiedenen Marktphasen unter Beweis gestellt hat, dann werden Sie zwar nicht mehr ganz so stark geneigt sein nach drei Verlust-Trades in Folge alles über den Haufen zu schmeißen und Ihre Strategie in Frage zu stellen.

Aber dennoch werden Sie in mehr oder weniger stark ausgeprägter Form irrationale Gedanken haben oder emotionale Schmerzen bei Bewegungen haben, die gegen Ihre Trading-Richtung laufen, welche sich interessanterweise wesentlich stärker präsentieren als die positiven Gefühle in dem jeweiligen Moment.

In den folgenden Sektionen wollen wir hierauf einen näheren Blick werfen, potentielle psychologische Fallen, die in Ihrem Trading tagtäglich auftreten aufdecken und Lösungen präsentieren, wie man diese attackieren und abmildern kann.

Bevor wir mit den folgenden Sektionen starten: ich bin kein ausgebildeter Psychologe oder dergleichen. Was Sie im Folgenden lesen und was hoffentlich Ihren Trading-Horizont erweitert, sind Beobachtungen und ausgehend hiervon formulierte Lösungen basierend auf meinen Erlebnissen an der Trading-Front. Ausgehend von diesen habe ich mein Trading deutlich verbessern können.

Die Lösungsvorschläge basieren somit auf eigens für mich formulierten Lösungen, die sich für mich bewährt haben, aber auch auf Input den ich mir über professionelle Hilfestellungen von außen geholt habe. Es handelt sich folglich auf gar keinen Fall um Lösungen, die universell angewendet werden können, das gibt die menschliche Individualität schlicht nicht her.

Das Studium der folgenden Sektionen muss daher, damit es für Sie den gewünschten, positiven Effekt haben kann, auch wirklich ein solches sein: lesen Sie die folgenden Sektionen, verstehen Sie, warum diese oder jene psychologische Falle auf das Trading einen direkten oder indirekten Einfluss hat und setzen Sie sich dann hin und versuchen Sie diese in Ihrem Trading wiederzufinden und auf Ihre persönlichen Erlebnisse im Trading anzuwenden.

Zudem: die einzelnen Sektionen sollten nicht als „einzeln“ oder aufbauend gesehen werden. Tatsächlich greifen Sie ineinander, es bietet sich also an (und ist in der Tat auch gewünscht) zwischen den Sektionen immer mal wieder hin und her zu switchen.

 

Auf geht’s!