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Trailing Stop-Loss

Ein Trailing Stop-Loss (dt. nachfolgender Stop-Loss) ähnelt einem gewöhnlichen Stop-Loss, wobei sich jedoch die Position des Stop-Losses im Verlauf des Trades verändert.

Mithilfe eines Trailing Stop-Losses kannst du den Geldbetrag beschränken, den du verlieren kannst, wenn der Trade sich gegen dich bewegt. Außerdem erlaubt er dir, bereits realisierte Profite zu sichern.

 

Er ermöglicht es dir, mögliche Verluste bei einem für dich negativen Kursverlauf einzuschränken. Darüber hinaus kannst du mit seiner Hilfe bereits realisierte Profite absichern.

Theoretisch könnte sich der Markt unendlich zugunsten deines Trades bewegen und dir einen enormen potenziellen Gewinn bei beschränktem Risiko ermöglichen.

Trailing Stop-Losses sind insbesondere in Trendmärkten mit stetigen Kursbewegungen in eine bestimmte Richtung nützlich.

Die verschiedenen Arten von Trailing Stop-Losses

Es gibt zwei Arten von Trailing Stop-Losses: den automatischen Trailing Stop-Loss und den manuellen Trailing Stop-Loss.

Automatischer Trailing Stop-Loss

Ein automatischer Trailing Stop-Loss passt seine Position automatisch an, während der Kurs eines Assets sich zu deinen Gunsten bewegt.

Einer der Vorteile eines Trailing Stop-Losses ist, dass du einen offenen Trade für eine Weile unbeobachtet lassen kannst, da der automatische Trailing Stop-Loss dafür sorgt, dass keine schwerwiegenden Probleme auftreten.

Voreinstellung des Pip-Abstands

Bei dieser Art von Stop-Loss stellst du die entsprechenden Parameter so ein, dass die Plattform jedes Mal, wenn sich der Kurs um „x“ Pips in die Richtung deines Trades bewegt, den Stop-Loss um dieselbe Anzahl von „x“ Pips in Richtung des derzeitigen Kurses verschiebt.

Ein automatischer Trailing Stop-Loss folgt einer von dir eröffneten Position, wenn diese sich zu deinen Gunsten bewegt.

 

Du könntest beispielsweise eine Long-Position eröffnen (d. h. kaufen) und den Trailing Stop-Loss 30 Pips unterhalb deines Einstiegskurses setzen. Das bedeutet, dass der Asset verkauft wird, falls der Kurs um 30 Pips unterhalb des Ausgangspunktes fällt. Der Trade wird geschlossen und dein Verlust ist auf 30 Pips beschränkt.

Wenn sich der Trade jedoch zu deinen Gunsten entwickelt, dann verschiebt sich der Stop-Loss mit jedem gewonnenen Pip automatisch in dieselbe Richtung, vermindert dadurch Verluste und sichert bereits realisierte Profite.

Beachte: Ein Trailing Stop-Loss bewegt sich ausschließlich in dieselbe Richtung wie dein Trade. Wenn der Kurs umkehrt, dann verharrt der Trailing Stop-Loss an derselben Stelle.

Auf der folgenden Abbildung siehst du, wie der Einstiegspunkt und die anschließende Bewegung eines Stop-Losses auf einem Chart aussehen könnten:

  1. Einstieg in den Long-Trade
  2. Ursprünglicher Stop-Loss in einem Abstand von 30 Pips 
  3. Während sich der Kurs zugunsten des Trades entwickelt, folgt der Stop-Loss kontinuierlich in einem Abstand von 30 Pips.
  4. Der Stop-Loss befindet sich weiterhin 30 Pips unterhalb des Kurses.

Wie du oben sehen kannst, hält der Stop-Loss stets einen Abstand von 30 Pips. Während der Kurs weiter steigt, werden so deine Profite gesichert bis der Kurs umkehrt oder du den Trade schließt.

Auf dem vorherigen Chart würde sich der Stop-Loss kontinuierlich mit jeder Steigerung des Kurses um einen Pip nach oben bewegen. Die zwei angegebenen Punkte dienen nur zur Veranschaulichung der Bewegung des Stop-Losses.

Änderung der Einstellungen des Stop-Losses

Du kannst die Einstellungen für einen automatischen Stop-Loss nach Belieben ändern. Beispielsweise kannst du festlegen, wie weit ober- bzw. unterhalb des Einstiegspunktes ein Stop-Loss gesetzt oder wie häufig er angepasst werden soll.

Du könntest zum Beispiel den Trailing Stop-Loss in einem Abstand von 10 Pips vom Einstieg setzen und festlegen, dass er erst dann auf 5 Pips unterhalb des Kurses angepasst werden soll, wenn dieser sich 5 Pips zu deinem Vorteil bewegt hat.

Es gibt auch Computerprogramme, die andere Methoden für automatische Trailing Stop-Losses verwenden. In MetaTrader 4 kannst du zum Beispiel Bots programmieren, die den Stop-Loss in Abhängigkeit von einem gleitenden Durchschnitt anpassen.

Manueller Trailing Stop-Loss

Einem manuellen Trailing Stop-Loss liegen dieselben Prinzipien wie einem automatischen Trailing Stop-Loss zugrunde. Die Position wird hierbei jedoch, anstatt von einem Computerprogramm, manuell angepasst.

Es gibt eine Reihe von technischen Indikatoren und Kursbewegungsanalysemethoden, die dabei helfen können, zu entscheiden, wo ein manueller Trailing Stop-Loss gesetzt und wann er angepasst werden sollte.

Einem manuellen Trailing Stop-Loss liegen dieselben Prinzipien wie einem automatischen Trailing Stop-Loss zugrunde. Der Unterschied ist, dass du hierbei die Position des Stop-Losses unter Zuhilfenahme eines Indikators oder der Kursbewegung manuell anpasst.

 

Manuelle Anpassung mithilfe des Parabolic SAR

Einer der am häufigsten genutzten technischen Indikatoren zur Platzierung eines manuellen Trailing Stop-Losses ist der Parabolic SAR Indikator. Er hilft dir dabei, zu bestimmen, wann der Kurs eines Assets seine Richtung ändern wird oder eine Trendumkehr bevorsteht.

Die Idee ist, den Stop-Loss jedes Mal dann anzupassen, wenn der SAR dem Einstiegspunkt näher kommt, bis schließlich die Profite gesichert sind. Der Trade wird geschlossen, sobald es zu einer Kursumkehr kommt. Für einen Long-Trade bedeutet das, dass sich der Stop-Loss, während der Kurs sich zu deinen Gunsten bewegt, immer genau unterhalb des letzten SAR befindet.

Auf dem folgenden Chart kannst du sehen, wie das bei einem Long-Trade und einem steigendem Kurs aussieht:

  1. Long-Position
  2. Ursprünglicher Stop-Loss unterhalb des letzten SAR-Punkts
  3. Stop-Loss wird mit jedem erscheinenden SAR-Punkt manuell angepasst.
  4. Stop-Loss wird unterhalb des nächsten SAR-Punkts erneut angepasst.
  5. Stop-Loss wird unterhalb des nächsten SAR-Punkts erneut angepasst.

Auf dem obigen Chart würdest du den Stop-Loss jedes Mal dann anpassen, wenn ein neuer SAR-Punkt erscheint. Wir haben in diesem Beispiel nur einige Punkte ausgewählt, um dies zu veranschaulichen.

Swing Highs und Swing Lows für Stop-Losses

Indikator sind eine gute Methode, um damit anzufangen, Trailing Stops zu platzieren. Sobald du genügend Erfahrung gesammelt hast, kannst du jedoch auch direkt die Kursbewegung nutzen.

Eine der am häufigsten verwendeten Techniken zur Handhabung von Trailing Stop-Losses beruht auf den letzten Swing-Lows bzw. Swing-Highs.

Das zugrundeliegende Prinzip dabei ist, dass der Stop-Loss nicht einen bestimmten Abstand zum Kurs hat, sondern sich an Kursniveaus orientiert.

Auf dem folgenden Chart kannst du sehen, wie ein Trader die letzten Swing-Highs genutzt hat, um Stop-Losses in einem Short-Trade zu platzieren:

  1. Einstieg in Short-Trade
  2. Ursprünglicher Stop-Loss oberhalb des letzten Swing Highs
  3. Stop Loss wurde nach unten zum letzten Swing High bewegt.

Nutzung verschiedener Indikatoren und Methoden

Es gibt eine Vielzahl anderer Indikatoren und Methoden, die zur Bestimmung von Trailing Stops genutzt werden können. Dazu zählen gleitende Durchschnitte, Trendlinien und Channels, um nur einige zu nennen.

Trailing Stop-Losses in Ranging Markets

In Ranging Markets sind Trailing Stop-Losses weniger hilfreich, da sie durch die häufig unvorhersehbaren Kursbewegungen vergleichsweise schnell ausgelöst werden. Sogar wenn der Kurs sich schließlich zu deinen Gunsten bewegt, hast du möglicherweise schon die Chance auf einen profitablen Einstieg verpasst oder du benötigst eine Reihe von Versuchen, um auf einen Trend aufzuspringen.

In Ranging Markets sind Trailing Stop-Losses weniger hilfreich, da die Wahrscheinlichkeit, dass der Stop-Loss ausgelöst wird, höher ist und die Profit-Chancen daher niedriger sind.

 

  1. Long-Position
  2. Ursprünglicher Stop-Loss in einem Abstand von 20 Pips unterhalb des Einstiegsniveaus
  3. Stop-Loss wurde auf 20 Pips unterhalb des aktuellen Kurses angepasst.
  4. Trade wurde aufgrund der Seitwärtsbewegung des Marktes automatisch geschlossen.
  5. Der Kurs bewegt sich letztendlich zugunsten des Trades, dieser wurde allerdings vorher durch den Trailing-Stop geschlossen.

 

Zusammenfassung

Du hast in dieser Lektion gelernt, dass...:

  • ...ein Trailing Stop-Loss einem gewöhnlichen Stop-Loss ähnelt, mit dem Unterschied, dass sich die Position des Stop-Losses im Verlauf des Trades verändert.
  • ...du mit seiner Hilfe den Geldbetrag beschränken kannst, den du verlieren würdest, wenn der Trade sich gegen dich bewegt. Außerdem erlaubt er dir, bereits realisierte Profite zu sichern.
  • ...er es dir ermöglicht, einen offenen Trade eine Weile aus den Augen zu lassen. Theoretisch könnte sich der Markt unendlich zugunsten deines Trades bewegen und dir einen enormen potenziellen Gewinn bei beschränktem Risiko ermöglichen.
  • ...ein automatischer Trailing Stop-Loss einer von dir eröffneten Position folgt, wenn diese sich zu deinen Gunsten bewegt.
  • ...ein manueller Trailing Stop-Loss denselben Prinzipien wie ein automatischer Trailing Stop-Loss unterliegt, wobei die Position jedoch vom Trader manuell angepasst werden muss.
  • ...du mithilfe technischer Indikatoren und der Kursbewegung entscheiden kannst, wo du einen Trailing Stop-Loss manuell positionierst und wann du ihn anpasst.
  • ...ein häufig verwendeter Indikator der Parabolic SAR ist, der dazu dient, Kursumkehrungen anzuzeigen. Du kannst außerdem gleitende Durchschnitte, Trendlinien und Channels verwenden.
  • ...du auch Swing Highs und Swing Lows zur Anpassung deines Stop-Losses nutzen kannst.
  • ...in Ranging Markets Trailing Stop-Losses weniger nützlich sind, da unvorhersehbare Kursbewegungen zu einer frühzeitigen Auslösung des Stop-Losses führen können und du dadurch möglicherweise profitable Kursbewegungen verpasst.

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