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02. Wann man die Beginner-Strategie nicht traden sollte

Es gibt kein zu 100 % automatisches System — gewisse Entscheidungen müssen immer von dir getroffen werden. Eine davon ist, zu entscheiden, wann du nicht traden solltest.

In der Beginner-Strategie lernst du zu traden, du solltest sie jedoch nicht als Anleitung zum schnellen Geldscheffeln betrachten. Auch ist sie kein unfehlbares System, mit dem du traden kannst, ohne jemals Entscheidungen treffen zu müssen.

Trading ist mit Risiken verbunden und jedes Mal, wenn du einen Trade platzierst, kannst du entweder Geld verlieren oder gewinnen. Solange du nicht mehr als 2 % in einem einzelnen Trade riskierst, bist du in der Lage, dein Konto vor Verluststrähnen zu schützen.

Es gibt kein zu 100% automatisches System — einige Entscheidungen wirst du immer selbst treffen müssen.

 

Jede Strategie mit festen Regeln kann unter bestimmten Voraussetzungen profitabel sein, in anderen Fällen jedoch Verluste bringen. Der Trader und seine Art und Weise, die Strategie am Markt anzuwenden, machen dabei den Unterschied aus. Aus diesem Grund ist stets ein bestimmtes Maß an Einflussnahme erforderlich. In unseren weiteren Artikeln helfen wir dir dabei, deine Entscheidungsfähigkeiten zu entwickeln, um deine Strategie erfolgreich am Markt zu behaupten.

Die meisten erfolgreichen Trader werden dir bestätigen, dass ihre wichtigsten Entscheidungen sich nicht darum drehen, wann sie traden sollten, sondern wann sie nicht traden sollten. In dieser Lektion werden wir verschiedene Situationen betrachten, in denen es angebracht ist, nicht zu traden.

Wir werden folgende Situationen betrachten:

  • Der Kurs bewegt sich jenseits von R3 und S3
  • Verwenden verschiedener Währungspaare
  • Währungskorrelation
  • Einstieg nahe am Pivot-Punkt
  • Trades über das Wochenende halten
  • Trading in Verbindung mit News

Was geschieht, wenn der Kurs R3 übersteigt oder S3 unterschreitet?

R3 und S3 sind die letzten oberen bzw. unteren Pivot-Punkte. Manchmal bewegt sich der Kurs oberhalb von R3 oder unterhalb von S3. Wenn der Kurs diese Range verlässt, dann tradet er über oder unter dem normalen Tageswert. Das bedeutet, dass es bedeutende Kauf- oder Verkaufskräfte geben muss, die den Kurs jenseits dieser Grenzwerte gedrückt haben. Wenn dies geschieht, kann der Kurs abstürzen, da wahrscheinlich viele Trader ihre Positionen schließen.

Es ist dann besser, dem Markt fern zu bleiben und erst am nächsten Tag wieder zu traden.

Kann ich diese Strategie mit einem Währungspaar traden?

Vom technischen Standpunkt aus: ja – der Kurs bewegt sich in derselben Art und Weise, unabhängig davon, welche Assetklasse du tradest. Du solltest jedoch bestimmte Einflussfaktoren berücksichtigen, da manche Währungspaare sich auf die Rentabilität auswirken.

Währungen mit hohen Spreads in kleinen Zeitrahmen zu traden, ist nicht unbedingt optimal. Die Hauptwährungspaare wie EUR/USD sind für die Beginner-Strategie am besten geeignet, da sie gewöhnlich kleinere Spreads haben.

 

Zuerst einmal liegt das daran, dass die Beginner-Strategie sich in einem Fünf-Minuten-Zeitrahmen abspielt. Dadurch kommt dem Spread ein größeres Gewicht als beispielsweise auf einem Tages-Chart zu. Ein Spread von einem Pip wirkt sich demzufolge stärker auf die Rentabilität aus als in einem höheren Zeitrahmen.

Aus diesem Grund sind Währungspaare mit einem hohen Spread nicht unbedingt optimal, um mit der Beginner-Strategie traden zu lernen. Die Hauptwährungspaare wie EUR/USD sind dazu besser geeignet, da die Broker im Allgemeinen niedrigere Spreads für sie verlangen.

Auch Währungspaare mit geringer Liquidität sind nicht anzuraten, da du genügend Liquidität benötigst, um deine Order zum richtigen Zeitpunkt und Kurs ausführen zu lassen. Das ist in kleineren Zeitrahmen wie dem 5-Minuten-Chart ganz besonders wichtig.

Währungspaare können sich parallel bewegen

Du solltest dir darüber im Klaren seien, dass die Korrelation bestimmter Währungspaare ein zusätzliches Risiko darstellt. Währungen werden gewöhnlich in Paaren getradet. Diese können jedoch nicht getrennt voneinander betrachtet werden, denn wenn der Wert einer Währungen in einem Paar steigt, dann steigt er wahrscheinlich auch gegenüber anderen Währungen.

Währungskorrelation hat zur Folge, dass sich beim Trading zweier korrelierender Währungspaare das jeweilige Risiko von 2 % auf ein tatsächliches Risiko von 4 % summieren kann.

 

Wenn beispielsweise der Wert des Euro steigt, dann tut er das höchstwahrscheinlich im Bezug auf verschiedene Währungen. Wenn also der Wert des EUR/USD steigt, so steigt wahrscheinlich auch EUR/AUD. Wenn du mit jedem dieser Währungspaare einen Trade eröffnest und jeweils 2 % riskierst, dann gehst du in Realität ein Risiko ein, das 4 % auf einen einzelnen Trade entspricht, denn wenn EUR/USD fällt, dann fällt wahrscheinlich auch EUR/AUD. Beide Trades würden zu Verlusten führen, da es sich um korrelierende Währungspaare handelt. Wenn du die Korrelation von Währungspaaren nicht berücksichtigst, wirkt sich das wahrscheinlich negativ auf dein Trading-Konto aus.

Dein Einstiegspunkt kann zu nah am Pivot-Punkt liegen

Bei manchen Trades wirst du feststellen, dass dein Einstiegspunkt sehr nah am Gewinnziel liegt. Du solltest dich in solchen Fällen fragen, ob es sinnvoll ist, diesen Trade zu eröffnen oder nicht. Das ist nicht immer leicht einzuschätzen, da der Mindestabstand keine feste Größe ist.

Wenn dein Gewinnziel weniger als 5 Pip vom Einstiegspunkt entfernt liegt, dann kannst du, falls der Markt eine starke Entwicklung aufweist, den nächsten Pivot-Punkt anvisieren oder auf einen neuen Trade warten.

 

Als allgemeine Faustregel gilt: Wenn dein Gewinnziel mehr als 5 Pip vom Einstiegspunkt entfernt liegt, dann kannst du den Trade eingehen. Wenn dein Gewinnziel jedoch weniger als 5 Pip vom Einstiegspunkt entfernt liegt, dann musst du eine Entscheidung treffen.

Meistens kannst du sogar den übernächsten Pivot-Punkt anvisieren. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn der Markt sich in einem starken Trend befindet. Wenn sich der Kurs allerdings nicht sonderlich stark bewegt, dann solltest du darüber nachdenken, diesen Trade auszulassen und auf eine bessere Gelegenheit zu warten.

Sollte ich meine Trades vor dem Wochenende schließen?

Ja. Im Rahmen der Beginner-Strategie solltest du deine Trades stets am Freitag schließen. Du solltest in der Anfangsphase über das Wochenende hinweg keinen Trade offen lassen. Auch wenn die Märkte geschlossen sind, können beispielsweise Ansprachen, Katastrophen und politische Ereignisse zu starken Kursbewegungen führen.

Da die Märkte jedoch geschlossen sind, kommt es wahrscheinlich zu Kurssprüngen, da die Trader bis zum Öffnen der Märkte am Montag nicht auf diese Ereignisse reagieren können. Die Kurssprünge können so groß sein, dass sie über deinen Stop-Loss hinausgehen und starke Verluste für deinen offenen Trade mit sich bringen.

Trading in Verbindung mit News

Im Tagesverlauf werden Wirtschaftsnachrichten mit Hinweisen zur wirtschaftlichen Stärke bestimmter Länder veröffentlicht. Wenn diese Berichte ein positives Bild einer Volkswirtschaft zeichnen, steigt der Wert der entsprechenden Währung normalerweise. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Berichte. Sie beziehen sich zumeist auf ein spezifisches Segment der Wirtschaft. Während ihrer Veröffentlichung können diese Wirtschaftsnachrichten jedoch zu einer starken Marktvolatilität führen. Wenn du in dieser Situation bereits einen Trade eröffnet hast, kann dieser vom Markt einfach weggefegt werden.

Wirtschaftsnachrichten geben Hinweise zur wirtschaftlichen Stärke des jeweiligen Landes. Im allgemeinen ist es jedoch ratsam, aufgrund der zu erwartenden Volatilität den Markt zu meiden, bis eine Nachricht veröffentlicht worden ist.

 

Was solltest du also tun, wenn Wirtschaftsnachrichten veröffentlicht werden? Wenn du den Trade noch nicht eröffnet hast, dann ist es im Allgemeinen besser, zu warten, bis die News veröffentlicht worden sind. Das kann bedeuten, dass du auf ein neues Trading-Umfeld warten musst, dies ist jedoch weitaus sicherer, als einen Trade während der Veröffentlichung von Nachrichten zu platzieren.