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3. Man wird nicht als Trader geboren – man lernt es

Der Beginn einer Karriere als Trader kann entmutigend sein. Bei so vielen Strategien, Prinzipien und Konzepten, aus denen man beim Lernen wählen muss, ist es oft schwierig, sich für einen Weg zu entscheiden und diesen nicht zu verlassen.

Trader werden nicht mit der Fähigkeit geboren, Charts lesen zu können oder ihre Emotionen unter Kontrolle zu behalten. Dies sind Fähigkeiten, die man sich durch Lernen, Disziplin und durch Praxis selbst beibringen kann.

Das Trading kann einer emotionalen Achterbahn gleichen, bei der du während einer Session alles vom Nervenkitzel des Gewinnens bis hin zur Angst und den Selbstzweifeln des Verlierens erfährst.

Ein erfahrener Trader weiß, wie er seine Emotionen davon abhält, seine Trading-Entscheidungen zu beeinflussen – was es ihm ermöglicht, sich selbst nach einem Verlust direkt wieder in die Märkte zu stürzen.

Dies sind jedoch keine Fähigkeiten, mit denen manche Trader schon geboren wurden. Es sind Fähigkeiten, die durch Lernen, Disziplin und durch Praxis erworben wurden.

Wie man zum guten Trader wird

Traden zu lernen ist kein einfacher Weg, aber es haben ihn schon viele vor dir beschritten.

Wir sehen uns jetzt einige Möglichkeiten genauer an, welche dir diesen Weg leichter machen.

1. Trading-Strategien üben

Genau wie ein Pianist hart an der Perfektionierung der Grundlagen arbeiten muss, bevor er ein Konzert geben kann, erfordert es Praxis und Hingabe, um zum gewinnmachenden Trader zu werden.

Auf Demokonten kannst du deine Strategien ausprobieren und verschiedene Methoden in realen Marktbedingungen ausprobieren, ohne dabei echtes Geld zu riskieren. Jedoch lernst du nur dann wirklich, wie du deine Emotionen kontrollieren kannst, wenn du dein eigenes Geld riskierst.

Der Unterschied beim Trading ist, dass dich das Üben – also das Lernen aus deinen Fehlern – eine Menge Geld kosten kann. Dies kann psychisch und finanziell schwer zu ertragen sein.

Demokonten sind daher ein Muss für Anfänger. Sie ermöglichen es dir, deine Strategien und verschiedene Trading-Methoden in realen Marktbedingungen auszuprobieren, ohne dabei echtes Geld zu riskieren.

2. Der Übergang zum Trading mit echtem Geld

Nachdem du deine Strategien eingeübt hast und mit dem Einstieg und Management deines Trades vertraut bist, kannst du nun zur nächsten Lernstufe übergehen, dem Kontrollieren deiner Emotionen.

Während ein Demokonto die Emotionen, die du beim Trading mit echten Geld fühlst, bis zu einem gewissen Grad nachahmen kann, wirst du nie die volle Wucht des emotionalen Einflusses spüren, bis du zum Trading mit einem Live-Konto übergehst.

Wenn du eine Strategie zuvor mit einem Demokonto geübt hast, hast du bessere Voraussetzungen, um deine Emotionen unter Kontrolle zu halten, da du den Entscheidungsprozess schon so oft geübt hast, dass er fast automatisch abläuft. Du musst jetzt nur noch eine Reihe von Trades machen, um dich an die Emotionen zu gewöhnen.

3. Aufteilung in mundgerechte Stücke

Erfahrene Trader wenden bei jedem einzelnen Trade die technische oder Fundamentalanalyse, Risikomanagement und strikte Regeln für den Ein- und Ausstieg an.

Sie wissen, dass die konsequente Anwendung all dieser Elemente im Laufe der Zeit zu positiven Ergebnissen führen wird. Sie wissen auch, dass ein Auslassen einer dieser Punkte ihre Strategie ruinieren und zu schweren Verlusten führen kann.

Du solltest nicht erwarten, eine Trading-Strategie in einem Zug zu meistern – arbeite an verschiedenen Elementen in mundgerechten Stücken, bis du sie verstehst und sie wie Teile eines Puzzles zusammensetzen kannst.

Wenn du ein Trading-Anfänger bist, kann das gleichzeitige Meistern so vieler Glieder einer Kette überwältigend erscheinen.

Du solltest deshalb nicht erwarten, eine Trading-Strategie in einem Zug zu lernen.

Vielmehr solltest du an verschiedenen Elementen in mundgerechten Stücken arbeiten, bis du sie verstehst und sie wie Teile eines Puzzles zusammensetzen kannst.

Beispielsweise solltest du verschiedene Money-Management -Prinzipien lernen und mit ihnen experimentieren, bis sie dir in Fleisch und Blut übergehen. Danach kannst du mit dem Studium von Ein- und Ausstiegspunkten beginnen.

Wenn du deinen Lernweg auf diese Weise angehst, hast du nicht nur eine viel bessere Orientierung, sondern nutzt außerdem am effektivsten die Zeit, welche du dem Trading widmest.

Natürlich wirst du immer noch Trades verlieren, aber solange du jede Trading-Regel sorgfältig und konsequent anwendest, kannst du mit Verlusten leichter umgehen.

4. Beherrsche deine Emotionen

Es ist wichtig, dass du beim Trading klar im Hinterkopf behältst, was du langfristig erreichen willst.

Wenn du dir ins Gedächtnis rufst, warum du eigentlich tradest, kannst du deine Verluste nüchterner betrachten. Außerdem kannst du dadurch leichter wieder in die Märkte zurückfinden, wenn du eine Enttäuschung erlitten hast.

Viele Trader beginnen in der Finanzbranche, da sie mithilfe der Flexibilität des Tradings ihren Lebensstil verbessern wollen. Andere tun es, weil sie mehr Kontrolle über ihr Erwerbspotenzial haben möchten.

Aus welchen Gründen du auch tradest: Es ist wichtig, dass du sie dir regelmäßig ins Gedächtnis rufst. Schreibe deine Ziele auf und hänge sie an deiner Wand auf, sodass du während des Lernens und dem schwierigen Prozess der Beherrschung deiner Emotionen immer an deine Ambitionen erinnert wirst.

Wenn du beispielsweise hauptsächlich traden willst, damit du mehr Zeit mit deiner Familie verbringen kannst, solltest du dich immer wieder selbst daran erinnern, damit du im Falle von Enttäuschungen und Stress im Trading leichter mit diesen Problemen umgehen kannst.

Dir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, wie viele Einnahmen du dir vom Trading erhoffst, ist eine gute Möglichkeit, deine Aufmerksamkeit wieder auf das Wesentliche zu richten und wieder in den Markt einzusteigen.

5. Schalte deine Emotionen beim eigentlichen Trading ab

Versetze dein Gehirn in den Logik-Modus, indem du deine Trades vorher aufschreibst. Dabei ist es hilfreich, wenn du dir Einstieg, Stop-Loss und Take-Profit notierst.

Du musst sicherstellen, dass du beim Trading eine logische Denkweise anwendest. Du musst in der Lage sein, Emotionen loslassen zu können und du musst lernen, wie du ausschließlich an den Trade denkst und dir erst danach wieder deine Ziele und Träume ins Gedächtnis rufst.

Der Grund dafür ist, dass du deine Emotionen nicht dein eigenes Trading beeinflussen lassen solltest. Nehmen wir beispielsweise an, dass du gerade einen Trade verlierst, während du über das Geld nachdenkst, was du damit eigentlich verdienen wolltest. Durch den verlorenen Trade erscheint der Traum nun in noch weiterer Ferne und du läufst jetzt Gefahr, deinen Verlusten nachjagen zu wollen.

Ein solches Vorgehen kann zu verzerrten Erwartungen führen, wodurch du möglicherweise Verlusten nachjagst.

Eine Möglichkeit, dieses Problem zu umgehen, ist das vorherige Aufschreiben deines Trades. Indem du deinen Einstieg, Stop-Loss und Take Profit auf einem Blatt Papier aufschreibst, kannst du dein Gehirn leichter in den Logik-Modus versetzen und dich besser auf den eigentlichen Trade konzentrieren, anstatt daran zu denken, was du mit dem Trade erreichen willst. Dadurch wird die Gefahr verringert, dass du dich von deinen Emotionen beeinflussen lässt.

6. Behandle dein Trading wie ein Unternehmen

Dein Trading wie ein Unternehmen zu sehen, ist ein guter Weg, um deine Emotionen im Zaum zu halten.

Erstelle einen Trading-Plan, der deine Trading-Strategie, die Prinzipien und deine Ziele beschreibt. Dich wie ein Unternehmer zu verhalten, wird dir dabei helfen, dein Trading distanzierter zu betrachten und mögliche Gefahren zu identifizieren.

Erstelle einen Trading-Plan, der deine Trading-Strategie, die Prinzipien und deine Ziele klar definiert.

Dein Plan sollte eine Checkliste mit Einstiegskriterien beinhalten, die du vor jedem Trade zurate ziehen kannst. Wenn du dies niederschreibst, kannst du der Versuchung leichter widerstehen, im Trading von Emotionen bestimmte Entscheidungen zu treffen.

Wenn du diesen Plan auf die gleiche Weise angehst wie ein Entrepreneur seinen Business-Plan, kann dir das zeigen, warum du auf eine bestimmte Weise tradest. Außerdem kannst du potenzielle Gefahren dadurch leichter erkennen.

 

Zusammenfassung

In dieser Lektion hast du gelernt, dass...

  • … Trader nicht mit der Fähigkeit geboren werden, Charts lesen zu können oder ihre Emotionen unter Kontrolle zu behalten.
  • … dies Fähigkeiten sind, die du durch Lernen, Disziplin und durch Praxis selbst erwerben kannst.
  • … du mit Demokonten Strategien und verschiedene Trading-Methoden in realen Marktbedingungen ausprobieren kannst, ohne dabei echtes Geld zu riskieren.
  • … du nur dann wirklich lernst, deine Emotionen zu kontrollieren, wenn ein Risiko für dein eigenes Geld besteht.
  • … du nicht erwarten solltest, eine Trading-Strategie in einem Zug zu meistern – arbeite an verschiedenen Elementen in mundgerechten Stücken, bis du sie verstehst und sie wie Teile eines Puzzles zusammensetzen kannst.
  • … du im Hinterkopf behalten solltest, warum du eigentlich tradest, wodurch du leichter mit Enttäuschungen umgehen kannst und dir die Rückkehr in die Märkte leichter fällt.
  • … du dein Gehirn leichter in den Logik-Modus versetzen kannst, indem du deine Trades vorher aufschreibst. Dadurch kannst du vermeiden, dass Emotion deine eigentliche Trading-Session beeinflussen.
  • … die Erstellung eines Trading-Plans, der deine Trading-Strategie, die Prinzipien und deine Ziele beschreibt, dir dabei hilft, dein Trading distanzierter zu betrachten und mögliche Gefahren zu identifizieren.