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03. Was ist ein Forex-Broker?

Wenn du an den Forex Märkten traden willst, brauchst du einen Broker. Doch was genau ist ein Broker? Um dies zu verstehen, sieh dir folgendes Beispiel an:

Du willst dir zum Beispiel einen Apfel kaufen und gehst deshalb auf den Wochenmarkt. Der Apfel ist, was du kaufen willst - der Wochenmarkt ist, wo du dies tun kannst, weil Leute dort Äpfel verkaufen.

Stell dir jetzt genauso vor, du verkaufst selber Äpfel und benötigst dafür natürlich Kunden. Du kannst auf den Wochenmarkt gehen, weil dort die potentiellen Kunden sind - und diese brauchst du, weil sie die Äpfel kaufen.

Der Wochenmarkt ist ein Ort, an dem sich Käufer und Verkäufer treffen. Nichtsdestotrotz wirst du, wenn du auf einen Wochenmarkt gehst, im Normalfall nicht viele Leute sehen, die sich gegenseitig Äpfel verkaufen, denn Äpfel werden an einer Bude verkauft.

In den Forex Märkten ist dies genauso. Es gibt Käufer und Verkäufer von verschiedenen Währungen – diese brauchen einen Ort, an dem sie zusammen kommen können und es muss eine Einrichtung geben, um tatsächlich Währungen zu kaufen und zu verkaufen.

In den Forex Märkten können die Verkäufer und Käufer jedoch tausende von Kilometern getrennt sein. Um sich dennoch gegenseitig zu treffen, muss es einen Mechanismus geben, der ihre Interessen zusammenführt: Hier kommen die Broker ins Spiel.

Die Rolle der Forex Broker

Ein Broker ist ein Ort, wo Käufer und Verkäufer ihre Finanzinstrumente kaufen und verkaufen - zum Beispiel Währungen.

Der Forex Broker operiert hierbei als Mittelsmann zwischen dir und dem Markt. In anderen Worten: Um einen Käufer oder einen Verkäufer einer bestimmten Währung zu finden, kannst du zu einem Broker gehen, welcher dich an das entsprechende Gegenstück deines Trades vermitteln wird.

Broker sind jedoch nicht nur die Mittelsmänner zwischen dir und einem anderen Käufer oder Verkäufer, sie sind auch die Mittelsmänner zwischen dir und etwas, das "Liquiditäts-Provider" genannt wird.

Liquiditätsversorger

Um zu erklären, was ein Liquiditätsversorger ist, starten wir mit dem Grundkonzept der Liquidität. Du willst beispielsweise eine Währung umtauschen - das bedeutet du musst eine bestimmte Menge einer bestimmten Währung kaufen.

Um diese Währung kaufen zu können, muss es jemanden geben, der diese Währung verkauft. Umgekehrt muss jemand bereit sein, die Währung zu kaufen, wenn du sie verkaufen möchtest.

Wenn es viele Leute gibt, die die Währung kaufen wollen, die du verkaufst, dann ist es wahrscheinlich, dass du in der Lage sein wirst zu verkaufen. Genauso ist es sehr wahrscheinlich, dass du die gewünschte Währung kaufen kannst, wenn es viele Leute gibt, die diese verkaufen. Wenn es am Markt eine Fülle an Käufern und Verkäufern gibt, dann wird dieser Markt als "liquide" bezeichnet.

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, wie ein Markt liquide sein kann. Wenn du zum Beispiel eine Währung kaufen möchtest, aber anstatt, dass es viele einzelne Verkäufer gibt, die dir immer nur kleine Teile verkaufen, gibt es einige, wenige große Verkäufer, die direkt sehr große Mengen der Währung verkaufen. Obwohl es weniger Verkäufer gibt, ist der Markt immer noch liquide, da diese wenigen Verkäufer deutlich größere Mengen umsetzen. Diese Verkäufer, welche große Mengen einer Währung am Markt bereit stellen, werden Liquiditätsversorger genannt, da sie den Markt, wie ihr Name schon sagt, mit Liquidität versorgen. Zu dieser Kategorie gehören große Banken oder Finanzinstitute, die Währungen im großen Maßstab traden.

Anders gesagt traden diese Instanzen so riesige Mengen einer Währung, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass du, wenn du tradest, von einem solchen Liquiditätsversorger kaufst beziehungsweise verkaufst. Sie traden so viel Geld, dass sie immer eine Partei darstellen, mit der du traden kannst.

Wenn gesagt wird, dass ein Broker deinen Trade an einen Liquiditätsversorger weiterleitet, bedeutet dies, dass der Broker deinen Trading-Kontrakt mit einem solchen Versorger zusammenführt - einer Bank oder einer Finanzinstitution, welche dann den Gegenpart zu deinem Trade darstellt.

Wie interagiere ich mit einem Forex Broker? Was muss ich tun, um zu traden?

Der Broker kann im Grundsatz als jemand verstanden werden, den du anrufst, wenn du eine Währung kaufen oder verkaufen möchtest. Durch die Entwicklung des Internets und von Softwares ist es nun möglich, mit dem Broker durch eine Trading Plattform oder Trading Software zu kommunizieren.

Solltest du noch auf der Suche nach einem guten Broker sein, dann informiere dich auf unserer Brokerseite: http://de.tradimo.com/broker/ 

 

Die Trading Plattform

Eine Trading Plattform ist eine Software und durch diese Software verkaufst oder kaufst du Währungen. Solche Trading Plattformen sind Softwares, welche du aus dem Internet, meistens von der Webseite deines Brokers, herunterlädst und auf deinem Computer installierst. Sie sind, was du benötigst um am Forex Markt zu traden.

Es gibt allerdings auch Broker, die es dir ermöglichen, durch einen Browser (z.B. Firefox, Opera, Chrome) zu traden. Dies hat den Vorteil, dass diese Möglichkeit des Tradens von jedem Computer aus direkt zugänglich ist - du musst nicht erst noch die Software herunterladen und installieren.