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05. Die besten Zeiten zum Forex-Trading

Ein wesentlicher Vorteil beim Devisenhandel ist, dass du die ganze Woche über vierundzwanzig Stunden täglich traden kannst. Der Handelstag umfasst allerdings mehrere Tradingsessions: Die europäische Session, die amerikanische Session und die asiatische Session, sie werden auch die London-, New-York- und Tokio- oder Sydney-Sessions genannt. Der Grund ist, dass es für den Devisenmarkt nicht nur eine einzige Börse gibt. Der Handel findet in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeiten statt.

Haben die Trader in London ihre Session beendet, machen die Trader in New York weiter. Wenn die Trader in New York ihren Tag beenden, fängt die Session in Sydney an.

Ein Vorteil beim Devisenhandel ist, dass du die ganze Woche, jeden Tag vierundzwanzig Stunden lang traden kannst.

 

Verschiedene Tradingsessions haben unterschiedliche Eigenschaften

Jede dieser Tradingsessions wird vom jeweils aktiven Wirtschaftsgebiet bestimmt. Deshalb weist jede Session einzigartige Eigenheiten auf. Es gibt nicht unbedingt eine „beste“ Zeit für den Devisenhandel.

Während der Geschäftszeiten bestimmter Länder werden deren Währungen und die Währungen ihrer Handelspartner wahrscheinlich in größeren Volumen gehandelt.

Während der asiatischen Session sind beispielsweise die Unternehmen in Japan geöffnet. Sie kaufen und verkaufen Währungen, um Geschäfte mit Unternehmen in anderen Ländern zu tätigen. In dieser Session werden große Volumen von Yen gegen die Landeswährungen der Unternehmen umgetauscht, mit denen japanische Firmen Geschäfte machen.

Sind die Unternehmen in Europa geöffnet, wird wahrscheinlich der Euro in größeren Volumen gehandelt, weil diese Unternehmen mit Firmen in anderen Ländern Geschäfte abwickeln. Ist in Europa Nacht, haben diese Unternehmen geschlossen. Sie tätigen keine Geschäfte mit Handelspartnern außerhalb von Europa. Der Euro wird deshalb in geringeren Volumen gehandelt.

Es gibt also einen direkten Zusammenhang zwischen den gehandelten Währungen und der aktuell laufenden Session beziehungsweise den Ländern, die zu dieser Zeit Handel treiben. Somit unterscheidet sich jede Tradingsession im Hinblick auf die Aktivität bei bestimmten Währungspaaren, das Marktvolumen und die Volatilität.

Devisen-Tradingsessions

Genau genommen gibt es am Wochenende keine Sessions. Trading beginnt mit der Eröffnung der Session in Sydney zum Wochenanfang und endet mit Schluss der Session in New York am Ende der Woche. Es hängt jedoch von deinem Aufenthaltsort auf der Welt ab, welche Zeit das genau ist. Wenn du von Japan aus handelst, beginnt die Tradingwoche am Montagmorgen japanischer Zeit. Bist du aber in Großbritannien, dann ist es für dich noch Sonntagabend.

Die folgende Tabelle zeigt die Zeiten der Tradingsessions weltweit in GMT. In der Tabelle siehst du, dass die asiatische Session (Sydney) um 22:00 Uhr GMT beginnt, zur gleichen Zeit, zu der die Session in New York endet.

Wir haben GMT als Standard-Zeitbezug für die Tradingsessions gewählt. So kannst du dich darauf beziehen, egal, in welcher Zeitzone du dich gerade aufhältst. Natürlich musst du je nach Zeitzone die entsprechende Zeitverschiebung berücksichtigen. Bist du beispielsweise gerade in Mitteleuropa, gilt im Winter für dich GMT + 1 Stunde. Nach der Umstellung auf Sommerzeit sind es GMT + 2 Stunden.

Besonderheiten jeder Tradingsession

Hier sind die unterschiedlichen Eigenschaften jeder Tradingsession aufgeführt.

Die asiatische Session

Die Asiatische Session beginnt um 22:00 Uhr GMT mit Eröffnung des Handels in Sydney. Zu dieser Zeit wird nur in Sydney gehandelt. Die Volumen sind deshalb relativ gering und die Kursänderungen im Vergleich zu anderen Sessions meistens minimal.

Um 00:00 GMT beginnt der Handel in Tokio, und das Tradingvolumen nimmt zu. Australien und Japan sind im Vergleich zu Europa und den Vereinigten Staaten relativ kleine Märkte. Die Kursbewegungen bleiben deshalb eher moderat. Spreads für Hauptwährungspaare sind zu dieser Zeit meistens etwas höher. Die Liquidität ist niedriger als während der europäischen oder der US-Session.

Während der asiatischen Session werden der australische Dollar, der Neuseeland-Dollar und der japanische Yen am meisten gehandelt. Dies sind die Landeswährungen der zu dieser Zeit offenen Hauptmärkte. Die während dieser Session am häufigsten gehandelten Währungspaare sind AUD/USD, AUD/JPY, AUD/NZD, JPY/USD, NZD/JPY und NZD/USD.

Die europäische Session

Um 8:00 Uhr GMT beginnt die Session in London. In Tokio läuft die Tradingsession noch eine letzte Stunde lang.

Zu dieser Zeit nimmt eine große Anzahl von Tradern am Markt teil. Verglichen mit allein der asiatischen Session sind die Bewegungen größer. Day-Trader in Asien schließen Positionen, während Day-Trader in Europa neue eröffnen.

Während der europäischen Session werden keine Währungspaare anders als normal gehandelt. Generell können also alle Paare getradet werden. In diesen Sessions werden erheblich größere Volumen gehandelt. Deshalb sind die Spreads in der Regel enger.

Außerdem ist während der Londoner Session die Liquidität höher als in jeder anderen Session. Am Londoner Markt wird fast 38 % des Gesamtvolumens gehandelt – mehr als in New York (17 %) und Japan (6 %) zusammen. Wenn du während der Londoner Session tradest, kannst du sicher sein, in einem hochliquiden Markt zu handeln.

Die amerikanische Session

Um 13:00 Uhr GMT beginnt die Session in New York, die dann mehrere Stunden lang parallel mit der in London läuft. In der Regel bewirken die Teilnehmer der Sessions in London und New York gemeinsam einen Anstieg von Volumen und Volatilität.

Um 17:00 Uhr GMT schließt die Londoner Session. Dann wird nur noch in New York getradet, bis die asiatische Session erneut beginnt.

Zu dieser Zeit ist nur New York geöffnet. Das Tradingvolumen ist zwar immer noch größer als während der asiatischen Session, geht aber nach dem Ausstieg der europäischen Trader meistens zurück.

Während der amerikanischen Session gibt es keine bestimmten Währungspaare, die sich besonders günstig oder ungünstig traden lassen.

Sich überschneidende Sessions

Die grauen Kreise in der Tabelle oben zeigen, wo sich Tradingsessions überschneiden. Tokio und London überschneiden sich eine Stunde lang, wenn die Londoner Session beginnt und die asiatische schließt. London und New York laufen ebenfalls vier Handelsstunden lang parallel, von 13:00 Uhr GMT bis 17:00 Uhr GMT.

Diese Überschneidungen sind von Bedeutung, weil zu diesen Zeiten wesentlich mehr Trader gleichzeitig handeln, was sich auf die Marktbedingungen auswirkt. Mit mehr aktiven Tradern ist auch die Liquidität im Markt höher. Höhere Liquidität bedeutet, dass Slippage weniger wahrscheinlich ist, Order mit höherer Wahrscheinlichkeit gefüllt werden und die Spreads auf Währungspaare niedriger sind. Zu solchen Zeiten lohnt sich der Handel meistens.

Während der Überschneidung der asiatischen und europäischen sowie der europäischen und amerikanischen Sessions kannst du erhöhte Aktivität beobachten. In diesen Zeiten, und ganz besonders zu Beginn der Überschneidungen, kann die Kursbewegung sehr volatil sein, mit schnellen Bewegungen in beide Richtungen. Beim Trading ist also Vorsicht geboten.

Wenn Tradingsessions sich überschneiden, nehmen erheblich mehr Trader am Markt teil. Die Tradingaktivität ist höher.

 

Vorsicht ist auch zu Beginn der Tradingwoche mit Eröffnung der asiatischen Session und zum Ende der Tradingwoche mit Schluss der Session in New York ratsam. Zu diesen Zeiten ist das Marktvolumen sehr niedrig.

Vorsicht zu bestimmten Zeiten

Die Bedingungen im Devisenmarkt ändern sich auch aufgrund von Nationalfeiertagen, beispielsweise bei britischen oder US-amerikanischen Bankfeiertagen. Ohne die Teilnahme dieser Länder sind Marktvolumen und Liquidität geringer als sonst.

Zu bestimmten Tageszeiten werden Nachrichten und Berichte veröffentlicht, die den Devisenmarkt beeinflussen. Zu diesen Zeiten können Auswirkungen gravierend sein und zu schnellen Kursbewegungen in eine Richtung und einem ebenso schnellen Rückfall in die entgegengesetzte Richtung führen. Grund ist, dass Banken und Institute ihre Positionen zurückziehen und das Volumen sich dadurch verringert. Deshalb kommt es zu schnellen Kursbewegungen in beide Richtungen.

Zu bestimmten Zeiten ist beim Devisenhandel Vorsicht geboten. Bankfeiertage können zu geringerer Liquidität und kleineren Volumen führen. Nachrichtenberichte können hingegen rapide Kursbewegungen in beide Richtungen auslösen.

 

Die Veröffentlichungszeiten dieser Berichte sind vorab erhältlich. Somit können volatile Bedingungen vermieden werden.

 

Zusammenfassung

  • ... der Devisenmarkt vierundzwanzig Stunden täglich geöffnet ist.
  • ... dieser Vierundzwanzig-Stunden-Markt drei Haupt-Tradingsessions umfasst: die europäische, die amerikanische und die asiatische Session.
  • ... jede Session bestimmte Besonderheiten hat, je nachdem, welche Länder teilnehmen und welche Unternehmen Währungen mit ihnen tauschen.
  • ... die Tradingwoche am Sonntagabend um 22:00 GMT mit der asiatischen Session beginnt und am Freitagabend um 22:00 GMT mit der amerikanischen Session schließt.
  • ... während der asiatischen Session die Währungspaare AUD/USD, AUD/JPY, AUD/NZD, JPY/USD, NZD/JPY und NZD/USD am aktivsten getradet werden.
  • ... die europäische Session die mit der größten Aktivität ist. Diese Session macht den Großteil des im Devisenmarkt gehandelten Volumens aus.
  • ... die amerikanische Session um 13:00 Uhr GMT beginnt, wenn die europäische Session etwa zur Hälfte vorüber ist. Durch das Zusammenwirken des amerikanischen und des noch offenen europäischen Markts sind Tradingvolumen und Volatilität wesentlich höher.
  • ... die Marktaktivität zunimmt, wenn Sessions sich überschneiden. Dies sind einige der günstigsten Zeiten zum Devisenhandel.
  • ... zu bestimmten Zeiten Vorsicht geboten ist, insbesondere bei Veröffentlichung von Nachrichten und zu Nationalfeiertagen.

 

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