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02. Wie kauft und verkauft man Aktien?

Durch die erste Lektion des Kurses hast du ein genaueres Verständnis darüber, was Wertpapiere und Aktien sind. Aber wie genau kannst du Aktien handeln?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, wie aktiv du als Investor oder Trader sein willst. Wer Aktien kaufen und dann jahrelang halten will, kann zu einer Bank gehen, die gewöhnlich die Mittel haben, um Aktien zu kaufen. Die Gebühren, die eine normale Bank verlangt - gewöhnlich zwei, für den Kauf und für den Verkauf - sind hoch. Der langfristige Wertanstieg dieser Aktien sollte normalerweise die Gebühren, die du zahlen musst, ausgleichen.

Du kannst einen Online Broker nutzen, um öfter zu traden

Wenn du jedoch schnell Aktien kaufen und verkaufen willst, um kurzfristige Preisbewegungen auszunutzen, ist diese Methode aufgrund der hohen Tradingkosten nicht für dich geeignet.

Um in den Märkten aktiver zu sein, wäre es am besten, über einen Online Broker zu traden.

Dies ist ein recht einfacher Vorgang, bei dem du deine Order über eine Trading-Plattform (eine Art von Software) bei einem Broker platzierst. So werden Kauf- und Verkaufsorder in deinem Namen ausgeführt.

Solltest du noch auf der Suche nach einem guten Broker sein, dann informiere dich auf unserer Brokerseite: http://de.tradimo.com/broker/ 

Verschiedene Arten des Aktienhandels

Die Methode des Aktienhandels hat sich in den letzten Jahren verändert. Vorher hat man, um die Aktie zu kaufen, das Eigentum an der tatsächlichen Aktie erworben und behielt dieses, bis man die Aktie wieder verkaufte.

Es gibt nun einen anderen Weg, um Aktien zu handeln, den sogenannten Contract for Difference oder zu deutsch Differenzkontrakt.

Ein Contract for Difference, kurz CFD, ermöglicht dir, die Kursbewegung ebenfalls auszunutzen, ohne jedoch das Eigentum an den Aktien zu erwerben.

Ein CFD ist ein Vertrag zwischen einem Käufer und einem Verkäufer

Ein Contract For Difference (CFD) ist ein Vertrag zwischen zwei Parteien, einem Käufer und einem Verkäufer. In der Regel ist eine der Parteien der Broker oder ein CFD-Anbieter.

Kauft jemand einen CFD auf eine Aktie und der Kurs dieser Aktie ist bis zum Schließen des Trades gestiegen, erhält der Käufer diese Differenz vom Verkäufer.

Ist der Kurs der Aktie beim Schließen des Trades niedriger als beim Eröffnen, zahlt der Käufer die Differenz an den Verkäufer.

Der Vertrag bezieht sich ausschließlich auf die Kursbewegung. Wenn du also einen CFD auf eine Aktie kaufst, wird das Eigentum an der Aktie nicht auf dich übertragen.

Der Kurs des CFD beruht auf dem der zugrundeliegenden Aktie

Die zugrundeliegende Aktie ist die Aktie, auf die der CFD abgeschlossen wurde. Denke daran, dass du nicht das Eigentum an der Aktie übernimmst und nicht die Aktie selbst handelst.

Wenn du einen CFD auf eine Aktie handelst, ist der Kurs des CFD derselbe wie der für die Aktie – beide Instrumente werden zum selben Kurs gehandelt.

Nutzen von Leverage

Ein Vorteil beim Handel von CFDs ist, dass du Leverage nutzen kannst.

Wenn du Aktien auf herkömmliche Art kaufst, müsstest du den Betrag für die gewünschte Anzahl von Aktien auf deinem Konto haben. Wenn beispielsweise die Aktien eines Unternehmens für $10 gehandelt werden und du 1000 davon kaufen wolltest, bräuchtest du dazu $10.000 auf deinem Konto.

Steigt der Aktienkurs dann um $0,1, sind deine Aktien jetzt $10.100 wert. Du hast $100 Profit gemacht.

Was aber, wenn du keine $10.000 auf deinem Konto hast?

Wenn du Leverage nutzt, leihst du im Prinzip Geld von deinem Broker, um mehr Aktien zu handeln, als mit deinem Konto sonst möglich wäre.

Wenn du beispielsweise nur $1000 auf deinem Konto hast, aber trotzdem 1000 dieser Aktien kaufen möchtest, würde der Broker dir effektiv $9000 leihen. Dann kaufst du die Aktien mit dem Gesamtbetrag von $10.000. Wenn der Aktienkurs um $0,1 steigt, hast du mit diesem Trade immer noch $100 Profit gemacht.

Verkaufst du die Aktien dann wieder, wird das vom Broker ausgeliehene Geld zurückgezahlt, und dein Konto ist auf $1100 angestiegen.

Das wird als Leverage von 10:1 bezeichnet, oder auch als Marge von 10 % – du hast 10 % des Gesamtwerts beigesteuert, um den Trade auszuführen.

Dadurch kannst du mit deiner anfänglichen Investition einen höheren Ertrag erzielen als beim herkömmlichen Aktienhandel.

Risiken beim Nutzen von Leverage

Beachte aber, dass du beim Nutzen von Leverage auch ebenso viel verlieren kannst wie beim Trading mit einem entsprechend größeren Konto. Um das wieder mit dem obigen Beispiel zu illustrieren: wäre der Aktienkurs um $0,1 gefallen, hättest du $100 verloren. Dein gesamtes Trading-Kapital hätte sich auf $900 reduziert – du hättest 10 % deines Kontos verloren.

Damit einige wenige Verlust-Trades dein Konto nicht völlig leeren, solltest du immer nur maximal 2 % deines gesamten Trading-Kapitals pro Trade riskieren.

Trading-Kosten

Für jeden Trade, ob es sich um ein herkömmliches Aktiengeschäft oder einen CFD handelt, musst du deinem Broker oder Anbieter jeweils beim Eröffnen und Schließen deiner Position eine Gebühr zahlen.

Spreads und Kommissionen

Die meisten CFD-Broker berechnen einen Spread oder eine Kommission auf jede Seite des Trades. Das heißt, sowohl für Eröffnen als auch für Schließen der Position fallen Gebühren an.

Über-Nacht-Finanzierungkosten

Beim Trading mit CFDs musst du wahrscheinlich eine Finanzierungsgebühr zahlen, wenn du Long-Positionen über Nacht hältst. In der Regel basiert diese auf dem Interbank- oder LIBOR-Zinssatz. Manchmal legt der Broker aber auch einfach eine Gebühr fest.

Wenn du short gehst, wird dir normalerweise die auf dem Zinssatz beruhende Gebühr gutgeschrieben, es sein denn, der Zinssatz ist sehr niedrig.

CFDs geben Anrecht auf Dividenden

Wenn du CFDs einer Aktie tradest, dann hast du ein Anrecht auf Dividendenzahlungen, falls du den CFD am Tag vor dem Ex-Tag hältst, d. h. am Tag, vor dem du die Aktie/den CFD besitzen musst, um dividendenberechtigt zu sein. Dieses Datum kannst du auf der Investor-Relations-Website des Unternehmens, dessen Aktie du tradest, finden.

Um Anrecht auf eine Dividende zu haben, musst du eine Long-Position halten. Für jede von dir getradete Aktie erhältst du somit die vom Unternehmen festgelegte Dividende. Wenn du beispielsweise Aktien eines Unternehmens hältst, das quartalsmäßig eine Dividende von $0,10 pro Aktie ausschüttet, dann erhältst du für jede von dir getradete Aktie $0,10.

Die Dividendenzahlungen auf CFDs werden gewöhnlich schneller abgewickelt als die für tatsächlich gehaltene Aktien. Während es bei Aktien bis zu mehrere Wochen nach dem Ex-Tag dauern kann, bevor die Dividende ausgezahlt wird, ist dies bei CFDs gewöhnlich bereits am nächsten Arbeitstag der Fall.

Du haftest bei einer Short-Position für die Dividendenzahlungen

Du solltest dir darüber im Klaren sein, dass du, wenn du eine Short-Position hältst, für die Dividendenzahlung haftest. Wenn du eine Short-Position mit einem CFD eröffnest und auf die entsprechende Aktie eine Dividende ausgezahlt werden soll, dann wird dir der jeweilige Betrag auf jede von dir gehaltene Aktie berechnet.

Auch wenn du ein Anrecht auf Dividendenzahlungen hast, hast du nicht dieselben Rechte wie ein tatsächlicher Aktionär. Ein Aktionär kann beispielsweise zu einer Aktionärsversammlung gehen und dort sein Stimmrecht geltend machen. Mit einem CFD bist du dazu nicht berechtigt.

Aktienhandel vs. CFD-Trading

Ob du letztendlich CFDs oder die zugrunde liegenden Aktien tradest, hängt von deinen Präferenzen ab. Beide Herangehensweisen haben Vorteile. Wenn du beispielsweise eine Position über einen langen Zeitraum halten möchtest, dann ist es für dich vermutlich interessanter, Aktien statt CFDs zu traden, da damit keine Finanzierungskosten verbunden sind.

Leerverkäufe (Short-Selling) hingegen sind mit CFDs üblicherweise einfacher, da es sich dabei um einen Vertrag zwischen dir und einem Broker handelt. Wenn du mit Aktien eine Short-Position eröffnen wolltest, dann müsste dir der Anbieter die entsprechenden Aktien leihen, um diese zu verkaufen und später zu einem niedrigeren Kurs zurückzukaufen.

Je nach bestimmten Regulierungen können Leerverkäufe von Aktien bisweilen verboten sein. Short-Positionen auf CFDs sind gewöhnlich weit weniger beschränkt.

Mithilfe von CFDs kannst du außerdem einen höheren Return on Investment erzielen, da du Leverage nutzen kannst.

 

Zusammenfassung

In dieser Lektion hast du gelernt, dass...

  • ... ein Contract for Difference ein Vertrag zwischen zwei Parteien ist, bei dem es um die Kursbewegung einer Aktie geht. Eine Partei zahlt die Kursdifferenz an die andere.
  • ... ein CFD auf einem zugrundeliegenden Asset beruht und die Kursbewegungen für den CFD dieselben sind wie für dieses Asset.
  • ... für CFD-Trading Kosten in Form von Spreads und Kommissionen anfallen.
  • ... du, wenn du einen CFD kaufst und über Nacht hältst, normalerweise Über-Nacht-Finanzierungskosten zahlen musst, die auf dem Über-Nacht-Zinssatz beruhen. Beim Short-Verkauf eines CFD wird dir normalerweise der Über-Nacht-Zinssatz gutgeschrieben.
  • ... der Besitz von CFDs ein Anrecht auf Erhalt von Dividenden beinhaltet, jedoch kein Recht auf Teilnahme an Aktionärsversammlungen und auch kein Stimmrecht.
  • ... das Nutzen von Leverage einen Vorteil beim Trading mit CFDs ausmacht. Du kannst ein größeres Volumen so handeln, als hättest du viel höheres Trading-Kapital zur Verfügung.
  • ... das Trading mit CFDs noch weitere Vorteile bietet. So ist es beispielsweise einfacher, auf verschiedene Aktien zuzugreifen, die Ausführung geht schneller, und CFDs sind meistens preisgünstiger.

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