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Take Profit: Gewinnziele setzen

Ein Gewinnziel oder Take Profit ist ein von dir festgelegtes Kursniveau auf einem Chart. Du nimmst deinen Gewinn mit, sobald der Kurs dieses Niveau erreicht.

Das Festlegen eines Gewinnziels ist ein wesentlicher Teil deiner Trading-Strategie. Du musst im Voraus entscheiden, genau wie viel Risiko du für wie viel potenziellen Gewinn in Kauf zu nehmen bereit bist.

Gewinnziele sind der wichtigste Aspekt deiner Strategie. Gewinn oder Verlust erzielst du nicht mit deinen Einstiegs- sondern mit deinen Ausstiegspunkten. Du musst beim Trading immer ein angemessenes Gewinnziel festlegen können – eines, das realistisch ist, aber gleichzeitig ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis aufweist.

Gewinnziele sind das wichtigste Element deiner Trades. Gewinn oder Verlust erzielst du nicht mit deinen Einstiegs- sondern mit deinen Ausstiegspunkten. Du musst beim Trading immer ein angemessenes Gewinnziel festlegen können. Es muss realistisch sein, aber gleichzeitig ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis aufweisen.

 

Es gibt zahllose Möglichkeiten, dein Gewinnziel festzulegen, beispielsweise anhand von technischen Indikatoren und anderen Hilfsmitteln. Wir werden dir zwei einfache Möglichkeiten vorstellen, dein Gewinnziel zu bestimmen: anhand von Unterstützung und Widerstand (Support und Resistance) sowie anhand täglicher Ranges mit dem ATR-Indikator.

Festlegen von Gewinnzielen anhand von Unterstützungs- und Widerstandszonen

Unterstützung und Widerstand ist ein äußerst nützliches Konzept, mit dem Trader Kursbewegungen verfolgen und interpretieren. Es basiert auf dem Gedanken, dass der Kurs meistens nur schwerlich bestimmte Widerstandsniveaus überschreitet oder unter bestimmte Unterstützungsniveaus abfällt. Dieses Konzept kannst du nutzen, um Gewinnziele festzulegen.

Nutzen von Widerstandszonen

Wenn du long gegangen bist, lassen sich Gewinnziele oft günstig anhand von Haupt-Widerstandszonen setzen. Bei einer Short-Position hingegen deuten Unterstützungszonen meistens auf günstige Platzierungen für dein Gewinnziel hin.

Der folgende Chart zeigt beispielhaft, wie eine Widerstandszone als Gewinnziel genutzt werden kann, wenn du eine Long-Position hältst und der Kurs sich zu deinen Gunsten nach oben bewegt:

  1. Long-Einstieg vor einem Aufwärtstrend
  2. Vorherige Widerstandszone
  3. Gewinnziel wird anhand des vorherigen Widerstandsniveaus gesetzt

Wie du im Chart oben siehst, bewegt der Kurs sich nach dem anfänglichen Markteinstieg günstig für den Trade, bis er auf ein Widerstandsniveau stößt. Auf diesem Niveau hält die Kursbewegung an und kehrt sich eventuell sogar um.

In diesem Beispiel solltest du deinen Gewinn mitnehmen, sobald der Kurs das Widerstandsniveau erreicht.

Nutzen von Unterstützungszonen

Der folgende Chart zeigt, wie eine Unterstützungszone als Gewinnziel genutzt werden kann, wenn du short gegangen bist und der Trend zugunsten deines Trades nach unten geht:

  1. Short-Einstieg
  2. Vorherige Unterstützungszone
  3. Gewinnziel wird am Unterstützungsniveau gesetzt

Wie du oben siehst, fiel der Kurs nach Abschluss des Trades auf ein Unterstützungsniveau. An diesem Unterstützungsniveau stoppt die Kursbewegung und kehrt sich eventuell sogar um.

In diesem Beispiel solltest du deinen Gewinn mitnehmen, sobald der Kurs das Unterstützungsniveau erreicht.

Verschiedene Arten von Unterstützungs- und Widerstandszonen

Unterstützungs- und Widerstandszonen können sich auch anders zeigen als in horizontalen Ebenen. Beispielsweise zeigen Pivot-Punkte, Trendlinien und Kanäle alle Formen von Unterstützung und Widerstand an und können entsprechend genutzt werden.

Im Grunde genommen findest du heraus, wo die Kursbewegung voraussichtlich anhalten wird. Bei diesem Kursniveau nimmst du deinen Gewinn mit.

Festlegen von Gewinnzielen anhand täglicher Ranges

Die Verwendung von täglichen Ranges ist eine weitere effektive Möglichkeit, um Gewinnziele festzulegen.

Tägliche Ranges kannst du anhand der Average True Range identifizieren. Dieser Indikator zeigt dir beruhend auf den jüngsten Kursbewegungen genau an, um wie viel sich der Kurs an einem jeweiligen Tag wahrscheinlich bewegen wird.

Verwende den Average True Range-Indikator (ATR) in deinem Tages-Chart, wie im folgenden Beispiel gezeigt wird:

Wenn du einen Long-Trade beim Eröffnungskurs des Tages eingegangen bist, kannst du den Wert der ATR als Entfernung deines Gewinnziels von deinem Einstiegspunkt nutzen.

Das wird in der folgenden Abbildung veranschaulicht:

  1. Die ATR beträgt 102 Pips
  2. Long-Position beim Eröffnungskurs eines neuen Tages eingegangen
  3. Anhand des ATR-Werts setzt du dein Gewinnziel 102 Pips vom Einstiegspunkt entfernt

Wenn du einen Short-Trade beim Eröffnungskurs des Tages eingegangen bist, kannst du ebenfalls anhand der ATR festlegen, wie weit dein Gewinnziel von deinem Einstiegspunkt entfernt sein sollte.

Dies wird in der folgenden Abbildung gezeigt:

  1. Die ATR beträgt 60 Pips
  2. Short-Position beim Eröffnungskurs eines neuen Tages eingegangen
  3. Das Gewinnziel wird aufgrund der ATR 60 Pips vom Einstieg entfernt gesetzt

Die Bedeutung des Chance-Risiko-Verhältnisses

Das Chance-Risiko-Verhältnis ist ein Maß dafür, wie viel Gewinn du für den maximalen potenziellen Verlust, den du in Kauf zu nehmen bereit bist, erwartest.

Beim Setzen deiner Gewinnziele ist wichtig, dass das Chance-Risiko-Verhältnis immer positiv ist.

Bietet eine Trading-Gelegenheit kein angemessenes Chance-Risiko-Verhältnis, solltest du diesen Trade nicht eingehen. Es ist besser, zu warten, bis sich eine profitablere Möglichkeit auftut.

Das Chance-Risiko-Verhältnis drückt aus, wie viel Gewinn du anstrebst, und wie viel potenziellen Verlust du maximal dafür in Kauf zu nehmen bereit bist.

 

Zusammenfassung

In dieser Lektion hast du gelernt, dass ...

  • … ein Gewinnziel oder Take Profit ein Kursniveau auf einem Chart ist, das du ausgesucht hast, um deinen Gewinn mitzunehmen, sobald der Kurs es erreicht.
  • … du beim Festlegen deines Gewinnziels vorab entscheiden musst, genau wie viel Risiko du für wie viel potenziellen Gewinn in Kauf zu nehmen bereit bist.
  • … es zahllose Möglichkeiten gibt, deine Gewinnziele anhand technischer Indikatoren oder anderer Hilfsmittel festzulegen. Zwei der am häufigsten genutzten Indikatoren sind Unterstützungs- und Widerstandszonen und tägliche Ranges.
  • … du für eine Long-Position dein Gewinnziel an Haupt-Widerstandszonen setzen solltest.
  • … bei Short-Positionen das Gewinnziel an starke Unterstützungszonen gesetzt werden sollte.
  • … die Average True Range dir beruhend auf jüngsten Kursbewegungen signalisiert, wie weit der Kurs sich erwartungsgemäß jeweils an einem Tag bewegt.
  • … du für einen Long-Trade anhand der Average True Range beurteilst, wo die Aufwärtsbewegung des Kurses wahrscheinlich endet, und dort dein Gewinnziel setzt.
  • … du dementsprechend für einen Short-Trade anhand der ATR das Niveau bestimmst, an dem die Abwärtsbewegung des Kurses wahrscheinlich stoppt, und dort dein Gewinnziel setzt.
  • … du eine Trading-Gelegenheit, die kein angemessenes Chance-Risiko-Verhältnis aufweist, nicht wahrnehmen und stattdessen auf eine profitablere Gelegenheit warten solltest.

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