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MACD

Die gleitende Durchschnitts-Konvergenz/Divergenz (englisch: Moving average convergence/divergence - MACD) wird hauptsächlich als Trendindikator genutzt, kann aber auch als Oszillator verwendet werden.

Die MACD wird meist als Trendindikator genutzt, kann aber auch als Oszillator eingesetzt werden. Dieser Indikator hilft dir zu bestimmen, in welche Richtung sich der Preis bewegen könnte, wie stark die Bewegung sein könnte und wann sich eine Trendumkehr andeutet.

Der Indikator hilft dir zu bestimmen, in welche Richtung sich der Preis entwickeln könnte, wie stark diese Bewegung sein könnte und wann sich eine Trendumkehr andeutet.

Der MACD-Indikator gibt dir die Möglichkeit, auf einen Trend aufzuspringen, wenn er sich gerade ausbildet und den Trade zu beenden, kurz bevor er endet.

Wie der MACD-Indikator gelesen wird

Der MACD-Indikator enthält drei verschiedene Aussagen, welche in einer gemeinsamen Box unterhalb des Preischarts angezeigt werden: Eine MACD-Linie, eine Signallinie und ein Histogramm, dass die Differenz der beiden Linien anzeigt.

Das folgende Bild zeigt dir, wie der Indikator in einem Chart aussieht:

  1. Signallinie
  2. MACD-Linie
  3. Histogramm

Die gleitenden Durchschnitts-Linien

Die MACD-Linie ist eine gleitende Durchschnittslinie, die den zugrundeliegenden Preis des Assets aufzeichnet. Die Signallinie ist ein gleitender Durchschnitt der MACD-Linie und interagiert mit dieser Linie, um so Tradingsignale so produzieren.

 

Die schwarze MACD-Linie ist ein gleitender Durchschnitt, der den Preis des zugrundeliegenden Assets aufzeichnet.

Die rote Signallinie ist der gleitende Durchschnitt der MACD-Linie selbst. Sie glättet die Bewegungen der MACD-Linie und interagiert mit der MACD-Linie, um so Tradingsignale zu produzieren - wir zeigen dir später in diesem Artikel, wie du sie interpretierst.

Das Histogramm

Das Histogramm zeigt die Differenz zwischen den beiden Linien und damit das Momentum bzw. den Schwung hinter einer Preisbewegung.

 

Die Differenz der beiden Linien wird vom Histogramm gezeigt.

Dieses besteht aus Rechtecken, die sich entweder über oder unter der horizontalen Nulllinie befinden. Das Histogramm zeigt dir, wie viel Momentum eine Preisbewegung hat. Dies hilft dir zu erkennen, ob ein Trend an Stärke dazu gewinnt oder ob der Trend immer schwächer wird und sich seinem Ende zuneigt.

MT4 Ausnahme

Der standardisierte MACD-Indikator unterscheidet sich von dem, den du im MetaTrader 4 (MT4) findest. Dort findest du nur die Signallinie und das Histogramm - die MACD-Linie ist nicht abgebildet.

Das folgende Bild zeigt dir die MT4-Version der MACD:

  1. Signallinie
  2. Histogramm

Wie mit dem MACD-Indikator getradet wird

Wenn die Rechtecke des Histogramms unter der Nulllinie sind und die MACD-Linie die Signallinie nach unten hin durchbricht, bedeutet dies, dass der Preis fallen könnte - ein Signal zum Verkauf.

 

Ein Signal zum Verkaufen ist es, wenn die MACD-Linie die Signallinie-Linie nach unten hin durchbrochen hat. Das Signal ist nochmal stärker, wenn die Rechtecke des Histogramms zusätzlich unter der Nulllinie sind.

Wenn die MACD-Linie die Signallinie nach unten hin durchbricht, das Histogramm dies aber noch nicht durch Rechtecke unter der Nulllinie bestätigt hat, wird dies auch als Verkaufssignal interpretiert, das allerdings nicht so stark ist.

Die folgende Abbildung zeigen dir eine MACD, die ein starkes Verkaufssignal anzeigt:

  1. Signallinie ist von der MACD-Linie nach unten hin durchbrochen
  2. Histogramm ist unter der Nulllinie
Wenn die Rechtecke des Histogramms über der Nulllinie sind und die MACD-Linie die Signallinie nach oben hin durchbricht, bedeutet dies, dass der Preis steigen könnte - ein Signal zum Kaufen.

 

Ein Kaufsignal ist gegeben, wenn die MACD-Linie die Signallinie nach oben hin durchbricht. Wenn das Histogramm zusätzlich noch über der Nulllinie ist, ist das Signal stärker.

Wenn die MACD-Linie die Signallinie nach oben hin durchbricht, das Histogramm dies aber nicht durch Rechtecke über der Nulllinie bestätigt, ist dies auch ein Kaufsignal, allerdings nicht so stark.

Die folgende Abbildung zeigt eine MACD, die ein starkes Kaufsignal anzeigt:

  1. Signallinie wird durch die MACD-Linie nach oben hin durchbrochen
  2. Histogramm ist über der Nulllinie

Wie die MACD-Einstellungen geändert werden

Die Standardeinstellungen des MACD-Indikators sind 12, 26 und 9.

Du kannst diese Einstellungen allerdings ändern, um zu beeinflussen, wie schnell der Indikator auf Preisbewegungen reagiert und wie oft er Tradingsignale gibt.

Das folgende Bild zeigt dir, wie der Indikator unter Standardbedingungen aussieht:

  1. MACD-Linie
  2. Signallinie

Heraufsetzen der MACD-Einstellungen

Eine Erhöhung der Einstellungen wird die Signale verlangsamen, wodurch falsche Signale vermieden werden, du aber eventuell auch frühe Einstiege in Trends verpassen könntest.

Der folgende Chart zeigt dir, wie der Indikator aussieht, wenn die Einstellungen auf 21, 50, 12 verändert wurden:

  1. MACD-Linie
  2. Signallinie

Du kannst sehen, dass es wegen dieser Einstellungen weniger Tradingsignale gibt.

Herabsetzen der MACD-Einstellungen

Eine Verringerung der Einstellungen hat dementsprechend den gegenteiligen Effekt. Der Indikator wird empfindlicher, wodurch mehr Signale entstehen, allerdings auch mehr falsche Signale.

Der folgende Chart zeigt dir, wie der Indikator aussieht, wenn die Einstellungen auf 6, 13, 5 verändert wurden:

  1. MACD-Linie
  2. Signallinie

Wenn du dich dazu entscheidest, die Einstellungen des Indikators zu ändern, ist es wichtig, dass du überprüfst, ob die Änderungen deine Tradingergebnisse verbessern. Zeichne alle Profite oder Verluste auf, die du mit dieser Trading-Strategie unter verschiedenen Indikatoreinstellungen machst und vergleiche sie miteinander.

 

Zusammenfassung

In dieser Lektion hast du gelernt, dass ...

  • … die gleitende Durchschnitts-Konvergenz/Divergenz (MACD) ein Trendindikator ist.
  • … dieser dir helfen kann zu entscheiden, ob du ein Asset kaufen oder verkaufen solltest. Außerdem hilft dir dieser Indikator dabei, auf Trends aufzuspringen, wenn sie noch ganz neu sind und abzuspringen, bevor sie enden.
  • … die MACD-Linie ein gleitender Durchschnitt ist, der den Preis des zugrundeliegenden Assets aufzeichnet.
  • … die Signallinie der gleitende Durchschnitt der MACD-Linie ist und mit dieser interagiert, um so Tradingsignale zu produzieren.
  • … das Histogramm die Differenz zwischen MACD- und Signallinie darstellt und dadurch das Momentum einer Preisbewegung und das mögliche Ende des Trends anzeigt.
  • ... Kauf- und Verkaufssignale entstehen, wenn die MACD-Linie sich ober- bzw. unterhalb der Signale bewegt.
  • … sich das Histogramm um die Nulllinie herum entwickelt - Rechtecke unterhalb dieser Linie indizieren eine Abwärtsbewegung, Rechtecke oberhalb der Nulllinie indizieren Aufwärtsbewegungen.
  • … ein Heraufsetzen der Einstellungen des Indikators die Reaktionszeit des Indikators verlangsamt, wodurch weniger Signale erzeugt wird - dies reduziert das Risiko falscher Signale.
  • … ein Herabsetzen der Einstellungen des Indikators die Reaktionszeit erhöht, wodurch mehr Signale erzeugt werden - dies erhöht allerdings auch das Risiko von falschen Signalen.