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02. Wie man Traden in Ranging Markets vermeidet

Die Beginner-Strategie ist eine trendfolgende Trading-Strategie. Sie funktioniert in Trend-Märkten am besten.

Das liegt daran, dass in einem Trend-Markt die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass deine Gewinnziele erreicht werden, solange du in die richtige Richtung tradest.

Es ist also äußerst ratsam, einen Ranging Market zu identifizieren, bevor du einen Trade eingehst. Dadurch können unprofitable Trades in der Beginner-Strategie vermieden werden.

 

Es ist also vorteilhaft, wenn du feststellen kannst, ob ein Trend-Markt oder ein Ranging Market herrscht. Damit kannst du vermeiden, in einem Ranging Market zu traden. Die Wahrscheinlichkeit unprofitabler Trades ist geringer, wenn du zuvor auf einen Kursausbruch wartest.

Dieses Vorgehen wird Filtering genannt. Es ist eine Methode, um bestimmte Marktbedingungen – in diesem Fall Ranging Markets – und damit die Wahrscheinlichkeit unprofitabler Trades zu vermeiden. Hast du einen Ranging Market identifiziert, kannst du warten, bis der Kurs aus der Kursspanne ausbricht, bevor du geeignete Trades zu finden versuchst.

Der folgende Chart zeigt ein Beispiel eines Kurses, der aus einer Kursspanne ausbricht:

  1. Der Kurs bewegt sich in einer Spanne
  2. Obergrenze der Kursspanne
  3. Kurs bricht nach oben aus der Spanne aus
  4. Kurs verfolgt einen Trend

Eine Kursspanne hat eine Ober- und eine Untergrenze

Eine Kursspanne lässt sich gut ermitteln, indem du die Ober- und Untergrenze identifizierst und dort Unterstützungs- und Widerstandsniveaus einzeichnest. Dann kannst du nach geeigneten Trades suchen, sobald der Kurs aus der Spanne ausbricht.

Im folgenden Chart siehst du, dass der rosa unterlegte Bereich (1) die Kursspanne zwischen dem Widerstandsniveau (2) und dem Unterstützungsniveau (3) darstellt. Der Kurs bricht schließlich aus dieser Spanne aus und folgt einem Trend (4).

  1. Ranging Market
  2. Widerstandsniveau
  3. Unterstützungsniveau
  4. Trend-Markt

Nützliche Hinweise auf einen möglichen Ranging Market bieten die Candlestick-Formationen. Sind die Candlesticks ungewöhnlich kurz und haben lange Dochte, ist das ein weiteres Anzeichen, dass weder Käufer noch Verkäufer sich im Markt richtig durchsetzen können.

Im Chart oben siehst du, dass die Candlesticks in der rosa unterlegten Kursspanne (number_1) deutlich kleiner sind als die außerhalb der Kursspanne.

Wie Ausbrüche aus einer Kursspanne bei der Beginner-Strategie genutzt werden

Um diese Art von Filter in der Beginner-Strategie anzuwenden, identifizierst du zunächst wie üblich die Trendrichtung auf dem 30-Minuten-Chart. Sobald du dann zum Fünf-Minuten-Chart wechselst, suchst du keine neuen Trading-Gelegenheiten mehr, bis der Kurs aus der Spanne ausbricht.

Denke daran, dass du nach geeigneten Trades suchen solltest, sobald der Kurs aus der Spanne ausgebrochen ist. Falls der Markttrend nach unten geht, suchst du nach dem Kursausbruch zunächst ein durchbrochenes Up-Fractal, und dann ein durchbrochenes Down-Fractal, um deinen Einstiegspunkt zu bestimmen. Bei einem Aufwärtstrend machst du es genau umgekehrt.

Genauer illustriert wird das im folgenden Chart. Dieser zeigt das oben beschriebene Beispiel, das aber auf die Beginner-Strategie angewandt wird. Der Markttrend geht nach unten:

Nachdem der Kurs aus der Kursspanne ausgebrochen ist, wartest du, bis ein Up-Fractal durchbrochen wird (1). Dann steigst du in den Markt ein, sobald ein Down-Fractal durchbrochen wird (1).

Du kannst Trades anhand von Unterstützung und Widerstand filtern

Manchmal hat ein Ranging Market auch eine weniger enge Kursspanne als die Spanne, die im obigen Beispiel gezeigt wurde. Eventuell ist der Abstand zwischen Ober- und Untergrenze der Spanne so groß, dass sich Trades dazwischen lohnen.

Wenn du die Ober- und Untergrenze einer Spanne identifizierst, kannst du Trades vermeiden, falls der Einstiegspunkt für einen Long-Trade zu nahe an der Ober- und der für einen Short-Trade zu nahe an der Untergrenze liegt.

Dazu kannst du die aktuellsten Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf dem Fünf-Minuten-Chart heraussuchen. Sieh dir den folgenden Chart an:

  1. Widerstandszone
  2. Unterstützungszone

Du kannst eindeutige Unterstützungs- und Widerstandszonen erkennen und sie zum Filtern deiner Trades nutzen. Du brauchst keine Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf Charts mit höheren Zeitrahmen zu identifizieren. Du nutzt lediglich die neuesten Unterstützungs- und Widerstandsniveaus auf dem Fünf-Minuten-Chart, um Einstiegspunkte für Trades zu finden.

Im folgenden Beispiel zeigen wir dir, wie dies auf die Beginner-Strategie angewandt wird. In diesem Fall geht der Markttrend nach oben.

Das Down-Fractal wurde durchbrochen (1). Nach den normalen Regeln der Beginner-Strategie ergäbe sich damit ein Einstiegspunkt (2). Dieser liegt jedoch sehr nahe an der Widerstandszone. Wenn du wartest, bis der Kurs nach oben aus der Spanne ausbricht und dann einen Einstiegspunkt findest (3), verbesserst du deine Chancen für einen profitablen Trade.

 

Zusammenfassung

Bis jetzt hast du gelernt, dass...

  • ... die Beginner-Strategie eine Trendfolge-Strategie ist. Es ist also vorteilhaft, erkennen zu können, ob gerade ein Markttrend besteht oder nicht.
  • ... du Filter anwenden kannst, also Vorgehensweisen, um bestimmte Marktbedingungen – beispielsweise Ranging Markets – zu vermeiden. Damit verringerst du die Wahrscheinlichkeit, unprofitable Trades einzugehen.
  • ... du Unterstützungs- und Widerstandsniveaus nutzen kannst, um eine Kursspanne zu bestimmen. Dann kannst du nach Trading-Gelegenheiten suchen, sobald der Kurs aus dieser Spanne ausgebrochen ist.
  • ... erheblich kleinere Candlesticks ebenfalls darauf hindeuten, dass aktuell kein Trend in eine bestimmte Marktrichtung herrscht.
  • ... du Trades auch filtern kannst, indem du Einstiegspunkte vermeidest, die bei einem Long-Trade zu nahe am Widerstandsniveau oder bei einem Short-Trade zu nahe am Unterstützungsniveau liegen.
  • ... du stattdessen warten kannst, bis der Kurs aus der Spanne ausbricht, bevor du einen Trade eingehst.
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